MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)

Anstelle von Röntgenstrahlen werden zur Darstellung des Körpers Radiowellen in einem Magnetfeld verwendet. Bei diesem Verfahren entsteht keine Strahlenbelastung und ist dadurch beliebig wiederholbar. Das MRT erzeugt Informationen, die über andere Verfahren nicht möglich sind.

So wird die Diagnostik des zentralen Nervensystems, sämtlicher Weichteile und Gelenke verbessert. Der mögliche Blick ins Knochenmark kann unter Umständen eine Gewebeentnahme oder Operation vermeiden.

CT (Computer-Tomographie)

Bei der Computer-Tomographie handelt es sich um ein spezielles Röntgenverfahren (mit erheblich geringerer Strahlenbelastung als bei herkömmlichen Röntgengeräten), das Querschnittsbilder verschiedener Körperabschnitte anfertigt.



Die Geräte erfuhren eine rasche technische Entwicklung, vor allem ihre Bildqualität und Aufnahmezeit betreffend: Während die Geräte bei der ersten Generation für eine Schichtaufnahme noch fünf Minuten benötigten, brauchen die neuesten Geräte nur noch 500 Millisekunden und weniger.

NUK (Nuklearmedizinischen Diagnostik)

In der nuklearmedizinischen Diagnostik werden Stoffwechselvorgänge auf molekularer Ebene („molecular imaging“) sichtbar gemacht. Dazu werden den Patienten geeignete Substanzen (Radiopharmaka) verabreicht, die ganz spezifisch am fraglichen Stoffwechselprozess beteiligt sind und diesen „markieren“.



Die vom Körper ausgehende Strahlung wird von Kamerasystemen aufgenommen und über einen Auswerterechner in ein diagnostisches Bild, ein sogenanntes Szintigramm verwandelt. Stoffwechselvorgänge werden somit sichtbar und beurteilbar. Die Strahlendosis entspricht der einer Röntgenuntersuchung und darunter.

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